Aloha, Mahalo!

Södeli, weder mol en Blogiitrag fällig… I weiss ben langsam chlie träg ;-)

In Hawaii angekommen, genauer gesagt in Honolulu auf der Insel Oahu, habe ich beim Penthouse Hostel eingecheckt, war ganz ein komisches… Es waren Hotelzimmer mit jeweils 3 Betten drin und die Common Area war in einem anderen Gebäude im obersten Stock (darum Penthouse ;-) Aber um dort hinzukommen, musste man jedesmal rüber anrufen, damit sie den Lift runterschickten. War mit zwei schrägen, jungen Schwulen im Zimmer, sie kannten sich vorher noch nicht. Jeden Morgen feilschten sie darum wer die perverseren Erlebnisse in der letzten Nacht gehabt hat. Amüsant!! Aber will da keine Details nennen :-D Auf jedenfall bin die ersten Tage nur rumgelegen, irgendwie Jet-Lag oder vielleicht wars auch die neue Hitze, da es nun wieder eine hohe Luftfeuchtigkeit hatte.

Nach 2 Nächten hab ich dann das Hostel gewechselt und gleich auch für Greg am neuen Ort reserviert. Am dritten Tag bin ich dann nach Pearl Harbor gefahren, ewig lange Busfahrt, etwa 1.5h. Jedoch hat die Busfahrerin anscheinend “en Clown gfrässe” zum Morgenessen… Bei jeder Station machte sie ihre Witze, “wenn das Auto geklaut wurde, ist hier der richtige Ort zum aussteigen…” oder “Falls sie illegal hier sind: Die Immigrationsstelle befindet sich nur ein Block von der nächsten Station”. Auf jeden Fall irgendwann beim Pearl Harbor angekommen. Zuerst Mal den Rucksack abgeben müssen: nicht erlaubt im ganzen Areal und dem Memorial. Dann ein Ticket geholt für die Fahrt auf das Memorial. Dies ist kostenlos, jedoch bekommt man einfach die nächst mögliche Überfahrt, dass war für 13 Uhr, so hatte ich 2.25h zu vertrödeln. Mir wurde die Audiotour, welche durch die Ausstellungsräume führt empfohlen, kostete zwar 7.50$, aber war der Hammer! Die Zeit ging mit Filmen, diversen Erzählungen von Überlebenden und vielen Daten über warum, wieso und überhaupt das ganze am 7. Dezember 1941 passiert ist, wie im Flug vorbei. Extrem interessant und auch für Historik-Laien komplett nachvollziehbar erklärt. Die Überfahrt zum Memorial war nur noch das i-Pünktchen. Danach gings an den Flughafen um Greg abzuholen, leider war ich ein bisschen zu früh und musste einige Minuten rumliegen ;-) … Dann haben wir ihn eingecheckt und sind auf die Gasse losgezogen. Weiss nicht mehr welcher Wochentag das war, aber auf jeden Fall haben wir für jeden Tag die richtige Bar / den richtigen Club gefunden, wo die Leute jeweils hingehen: Mo: Red Lion (near Hyatt Hotel), Di: Moose’s (1$ Drinks), Mi: Señor Frog’s (1$ Drinks at 10pm), Do: Shack’s, Fr: Zanzabar (Gehe einen Tag vorher dich auf die Gästeliste registrieren –> gratis Eintritt), Sa: Dort wo die Crowd hingeht ;-), So: Mad Dog. Muss also die Abende im weiteren Verlauf des Artikels nicht mehr näher erklären ;-)

Am nächsten Tag haben wir den Diamond Head bestiegen. Wir sind von unserem Hostel in Waikiki bis auf den Gipfel gelaufen (gerannt? – Video wird es zeigen ;-). Der Typ am Front Desk hat gesagt, es sei nur etwa 2 Meilen entlang der Küste bis man zum Auftseigepunkt kommt. “De HALBSCHUEH!” Es waren etwa 5 Meilen! Wir sind gerade noch vor 16:30 Uhr angekommen, nachher wird der Park / Aufstieg geschlossen. wir sind dann die hunderten Tritte und Wege rauf, Wo man einen Ausblick auf ganz Honolulu hat. War sehr lustig! Wir haben anfangs diesen Eingangspunkt nicht gefunden, da wir bereits nach ca. 2 Meilen danach gesucht haben, sind durch diverse Quartiere geirrt bis uns eine Passantin weiterhalf. Den Rückweg haben wir dann mit dem Bus zurückgelegt ;-)

Weitere Action gabs gleich wieder am folgenden Tag. Um 11 Uhr oder so wurden wir aufgeladen fürs Jet-Ski-Fahren und Parasailing. Zuerst gings auf die Jet Ski: Wir hatten für jeden von uns jeweils einen gebucht. Es war in einer Bucht in der Nähe des Hafen wo man Runden fahren konnte. Es hatte nur eingeschränkt Wellen, deshalb konnte man bis 65mph racen. Ist zwar gestört schnell auf dem Wasser und nicht ganz ungefährlich, aber was solls, war richtig grosser Fun! Nachher wurden wir zurück zum Hafen gefahren, wo wir auf das Parasail-Boot wechselten. Dort wird man zu zweit an einem Fallschirm von einem Boot hochgelassen (also schon noch angeschnürt ;-). Dies fand vor der Küste von Honolulu statt, war wiederum ein grandioser Anblick. Es ging etwa 170 Meter in die Höhe, höher als jeder Wolkenkratzer auf der Insel :-)

Wieder zurück im Hostel war auch Chregi Sommer schon angereist und unser Action-Team war komplett! ;-) Den restlichen Nachmittag haben wir am Strand verbracht. während dem rumdösen, hörten wir immer wieder “Guggensound”. gehört, gesehen, hingegangen. Direkt am Strand spielte die Marching Band der UC Davis (auf diesem Campus war ich auch vor einigen Wochen)!! Es waren rund 80 Spieler, was aber nur ein kleiner Teil der kompletten Band sei. Sie spielten fetzig und immer mit viel Bewegung, sitzen im Kreis, Saxophonist trägt Posaunerin umher (spielend), Trompetenregister spielt im Meer… wie cool ist das denn!! Fasnacht am Strand bei 30° und Sonnenuntergang!!

Was gestern im Wasser war, ist heute im Himmel!! Adrenalin pur! Wir gingen zu Dritt skydiven. Der Sprung alleine war nur 150$ pro Person. SEHR günstig! Nun ja, zuerst wurden wir mit dem Shuttle um 10 am Morgen abgeholt, dieser brachte uns zu einem kleinen Flughafen im Norden der Insel. Zuerst mussten wir einen ca. 7-seitigen Waiver unterschreiben und die Notfalladresse angeben (man weiss ja nie), halt immer dasselbe ;-). if you die, it’s not our fault… :-p Danach gings zum Anziehen des Gestältli’s, ich hatte einen Funny Guy als Instruktor, dann hiess es ab aufs Flugfeld und rein in die Maschine! Die Pilotin brachte uns auf etwas zwischen 12000 und 14000 Fuss, wo’s für mich als erster hiess Sprung! Ist schon ein bisschen ein mulmiges Gefühl wenn man dort rausschaut, ready, set, go! Und du fällst, nach einigen Saltos hat der Instruktor dann die waagrechte Flugposition eingenommen, esch fucking, crazy, insane! Andersch steil, nei, senkrecht! :-O
Danach kehrten wir zurück zur Basis, wo mein Video noch fertiggestellt wurde und dann gings mit dem Van zurück ins Hostel. Nach Kleider waschen, probierten wir dann nochmals diese Marching Band ausfindig zu machen, leider fehlgeschlagen…
Am Abend gings dann in die Zanzabar… war ein ganz spezieller Abend :-))) Extraordinary Fun Special!

Am nächsten Morgen war ich der einzige der um 10 Uhr aufstand um die Parade zu sehen. Die anderen dösten bis 12. Ich ging auf da ich unbedingt diese Parade sehen wollte, welche auf der Hauptstrasse am Strand entlang statt fand. Diverse Hawaiianische Schulen, Missen und Clubs nahmen teil, alle traditionell gekleidet und dem typischen Handzeichen winkend, ALOHA! Gegen den späteren Nachmittag fuhren wir ins Football Stadium in Honolulu, es war ein Spiel angesagt zwischen UC Davis und UH Honolulu, typisches College-Football-Game. War sehr lustig… die meisten Besucher waren College-Studis und wieder spielten die Marching-Bands der beiden Teams. In der Pause nach dem zweiten Viertel spielte die komplette Marching Band von Hawaii auf dem Spielfeld mit perfekten Formationen! Die Cheerleaders und die Akrobatik-Gruppe waren natürlich auch sehr interessant! ;-) Die Hawaiianer haben hochaus gewonnen!
Da Gregi noch nie in einem Hooters Restaurant war, haben wir dies auf dem Heimweg auch noch angepackt. Im Bus dahin haben wir noch einen Local mit Gitarre getroffen, welcher uns noch ein paar Liedchen gesungen hat.

Am Sonntag hiess es fertig Partyinsel (Oahu), wir gehen nach Maui! Unser Roommate Sebastian, der Deutsche ;-), ist ebenfalls auf die nächste Insel mitgekommen. Nach einem halbstündigen Flug sind wir dann dort angekommen und haben eingecheckt. Dann Scooter gemietet und losgedüst. Da Gregi leider den Fahrausweis zu Hause gelassen hat, musste er bei mir aufsitzen. Der Roller war aber nicht wirklich dafür geschaffen, was dann bei einigen Hügeln Mühe gemacht hat. Wir sind etwa acht Kilometer auf einer kurvigen, hügeligen, nicht ganz gut gebauten Strasse gefahren… immer wieder Fotos gemacht und bei Einbruch der Dunkelheit zurückgefahren. Leider war bei meinem Töff das Licht am A****, so war es nicht ganze einfach die Schlaglöcher, etc auf der Strasse zu sehen. Dank den anderen 2 Fahrern fanden wir den Heimweg schlussendlich. Noch schnell einkaufen und dann gings zurück ins Hostel, wo wir uns ein BBQ grillten!

Der nächste Tag war eine Tour vom Hostel in das Iao Valley angesagt. Zuerst stoppten wir in einem Kepaniwai Park, eine Art Garten wo die Sklaven mit Denkmälern und einem kleinen Tempel geehrt werden. Danach gings weiter hoch wo wir unsere Wanderung starteten. Es ging rund 2 Stunden durch dichten Wald bei hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit *schwitz*, unterwegs gabs immer Mal wieder exotische Früchte direkt vom Baum zum Probieren… Oben angekommen gabs ne tolle Aussicht über das ganze Tal! Nice! Nach dem Abstieg gings noch in den Fluss ein bisschen baden und erfrischen. Zurück im Hostel gings mit den Rollern einkaufen und danach tanken und zurückbringen. Die Dinner-Spaghetti’s mit Salat und Brot sind uns wahrhaft geglückt und haben sogar noch für zwei weitere Schweizer gereicht! ;-) Greets an Norbi & Reto!

Am Dienstag haben wir dann wieder eine Tour des Hostels mit dem Namen “Road to Hana” mitgemacht. Ohhhh, yeees! Diese war auch der Grund warum ich unbedingt in dieses Banana Bungalow Hostel wollte. Die Tour startete um 8:30 Uhr morgens. Der erste Stop war für den Einkauf von allen Ess- und Trinkwaren für den ganzen Tag gedacht. Leider war unser Biervorrat beim zweiten Stop schon aufgebraucht… Haha! ;-) Dieser war ein Bananenbrot-Stand, wohl das beste Cake-artige, dass ich jemals hatte. Die Fahrt dorthin war mit dem Huppen des Tourguides geprägt, welcher auf der kurvigen Strasse die lahmen Touristenfahrer überholen oder zum rausfahren zwingen wollte ;-) Big Fun!! Danach gings an die Küste, wo es eine schöne Aussicht gab! Auf der Fahrt gabs immer wieder Wasserfälle und Küstenabschnitte zu sehen. Dann stoppten wir im Wainapanapa State Park wo wir durch eine Höhle durch geschwommen und geklettert sind. Crazy Adventure, komplett dunkel und Wasser indem man teilweise nicht Mal stehen kann. Ebenfalls dort war der Black Sand Beach. Nach einem grandiosen BBQ-Essensstop sind wir durch das Städtchen Hana durch zu den “Seven Sacred Pools” gefahren. Dies sind eine Art kleine Seen, welche in verschiedenen Höhen angeordnet sind und mit Wasserfällen vom einten in den nächsten übergehen. Dort gabs eine Klippe herunter zu springen, war zwar nicht erlaubt, aber war ein Riesenspass!! Auf dem Rückweg gings dann noch an den Red Sand Beach. Dort ist eine Bucht mit rotem Sand, unglaublich aber war. Bevor es ganz dunkel war, sind wir dann zurück zu den Van’s und nach Hause losgedüst. Nach einer lustigen, aber kurzen Nacht im Vorgarten des Hostels flogen wir am nächsten Tag zurück nach Honolulu. Das Hostel hätte noch viele weitere Touren gehabt, jeden Wochentag eine andere… leider hat die Zeit dafür nicht mehr gereicht. Gregor ist dann direkt am Flughafen geblieben und hat dann seine Halbweltumrundung nach Hause gestartet. Chregi, Sebastian und ich sind dann wieder nach Waikiki und haben dort im Seaside Hostel eingecheckt. Das Beste der Dreien in denen ich in Honolulu war! Nach einer erneuten Nacht im Senor Frog’s, ging ich am nächsten Tag in die Stadt um das Extraordinary Special-Fun Ding zu regeln mit halbem Erfolg… Hab dann zufälligerweise noch ein Power-Balance-Stand angetroffen und ein Armband gekauft, da Chregi es einige Tage zuvor wirkungsvoll präsentierte! ;-) Auch wenn es ein Placebo sein sollte, ist es ein Gutes!! Auf dem Heimweg noch schnell ins Hard-Rock-Cafe gestochen…

Und das wars auch schon mit Hawaii, der Flug nach Japan war angenehm, hab sogar ein Economy Plus Upgrade gratis erhalten :-) … Leider kam aber mein Rucksack nicht mit, die haben ihn scheinbar vergessen aufzuladen ;-) … auf jeden Fall musste ich zwei Tage auf meine Kleider warten.

Von vielem Zeug haben wir noch Videos gemacht, am Schluss etwa 15GB ;-) Thanks an Marco für das Ausleihen der Kamera. Esch jo es andersch geils Deng! Der Zusammenschnitt nimmt jedoch einige Zeit in Anpsruch und muss wohl noch ein bisschen warten…