Same same, but different! Good Morning Vietnam!!

First at all: HHAAAAAAAAAAAPPPPPPYYYYY NEEEEWWWW YEEEAARRR!!! :-) Wünsche Euch nur das Beste, mögen Eure Wünsche NICHT in Erfüllung gehen, dafür Eure Träume umso mehr!!!!

Von Yangshuo gings mit dem Zug nach Nanning und dann mit dem Nachtzug nach Hanoi, wir hatten Glück… der erste Zug hatte rund 2 Stunden Verspätung, jedoch hatte es gleich noch gereicht in Nanning den Nachtzug zu buchen und dann hiess es gleich einsteigen. Der Zug hielt zweimal: einmal um ca. 23 Uhr bei der Chinesischen Grenze und einmal etwa 2 Stunden später bei der Vietnamesischen Immigration, danach hiess es für 4 Stunden schlafen und dann waren wir schon in Hanoi. Dort ausgestiegen und zuerst Mal ein Kaffee geschlürft, da wir noch keine Vietnamesische Dong hatten, haben wir chinesischen 20 Yuan bezahlt, was aber 5-Mal zu viel war… dies haben wir mit einem grossen Grinsen erst etwa 3 Stunden später bemerkt, als wir wieder einigermassen wach waren. In Hanoi dann das Hostel gesucht und dort den Frontdesk-Typ aufgeweckt und zuerst einmal das nicht blockierte Internet genossen!

Danach gings mit Kyle (Singapur-Boy) für 3 Tage in die Halong-Bay. Zuerst gings mit dem Bus zum Hafen, dort wurden dann die hunderten von Touristen auf die verschiedenen Schiffe verladen. Brutaler Massentourismus und extremer Tourstyle (dann wird das und dann das und zu diesem Zeitpunkt genau das gemacht). Nicht wirklich mein Stil, jedoch war die Natur der Bucht, der Sonnenuntergang und die lustige Truppe die Tour wert! Wir haben dann die erste Nacht auf Catba-Island verbracht und die zweite Nacht auf dem Boot geschlafen. Auf der Tour gabs dann wieder eine farbig ausgeleuchtete Höhle zu sehen, ein Kayak zu fahren, eine James Bond-Bucht zu erkunden, den Insel-Nationalpark-Turm zu besteigen (sehr kriminell, siehe Foto) und blaue Strände mit weissem Sand zu geniessen.

Nach der Rückkehr nach Hanoi hab ich mich schlussendlich mit Cédi getroffen, „dumm schnorre“ und Erfahrungsaustausch war angesagt ;-) … Wir sind dann zusammen mit dem Zug Richtung Norden nach Sapa. Leider war es dort sehr kalt und regnerisch. Es ist der Ort welcher für die Reis-Terassen bekannt ist. Diese haben wir aber nur dürftig gesehen, da es dunstig neblig war. Was auch immer, wir hatten unseren Spass ;-) Sind einen Tag mit dem Töff rumgecruist, zum Wasserfall, den Reisterassen und durch die Dörfer. Es war eine gute Erholung zum hektischen Hanoi. Sehr lustig, waren die traditionell angezogen Frauen, welche dich bei einem Spaziergang immer verfolgten, wie eine Army-Escort-Unit, natürlich wollten sie immer etwas verkaufen. Dann sind wir mit dem Zug zurück nach Hanoi gefahren: Leider haben wir kein Soft-Sleeper-Ticket am Schalter erhalten, also bescherte es uns ein Hard-Seat… 10 Stunden, Nacht, müde, laut, stinkig, bäääääääh… aber war eine Erfahrung! :D

Nach ein bisschen mehr Hanoi-Sightseeing, einem Kinobesuch gings schlussendlich südlich mit dem Nachtbus nach Hue, wo ich dann in guter Gesellschaft meinen Geburtstag feiern durfte. War eine zweitägige, steile Sache, wo sich auch mein iPhone verduftete ;-) … An meinem Geburi haben 3 Holländer (J and the Twins) und ich dann eine Easy-Rider Tour gebucht. Mit 4 Töffs haben wir alle Sehenswürdigkeiten rund um Hue besucht und sind danach zu einem Geburiapero übergegangen (war definitiv noch nicht parat für das ;-). Am nächsten Tag hiess es einen Tag „off“, was soviel heisst wie Ferien von den Ferien, muss auch mal sein ;-) Dann bin ich mit den 3 Holländern weiter nach Hoi An gefahren, dort gabs nicht viel ausser Anzüge machen zu lassen, haha! Zuerst den richtigen Laden finden (2 von 3 sind Schneider), dann Stöffli aussuchen, Angabe des Schnittstils, „det no es Säckli, do e chlie tailiert und gern ohni Schnörkelzüügs“, nachher Masse nehmen, nächster Tag abholen und noch Kleinstkorrekturen. Dann hiess es Foto-Shooting, mit Anzug und FlipFlops gings die Strasse rauf und runter ;) … Big Fun!

Saigon, grösser als Hanoi, ist deutlich weiter gebaut als die Hauptstadt, jedoch braucht es die breiteren Strassen definitiv auch! Tausende von Scootern fahren halsbrecherisch in der Stadt umher, in der Rush hour will man die Strasse nicht mehr überkehren, wer wirklich muss, sollte einige Regeln beachten: auf sich aufmerksam machen (Hände hoch!), quer entgegen der Richtung laufen nicht gerade, langsam laufen aber stetig, niemals halten oder rückwärts, so kann man es durchaus unverletzt über die Strasse schaffen, da die Rollerfahrer vorausschauen und automatisch einen Bogen um die kreuzenden Personen machen. Mit einigen vom Hostel gings dann ins War-Museum, welches sehr einseitig über den Vietnamkrieg berichtet, wie böse auch die Amerikaner sind… ;-) … hauptsächlich sieht man sehr grausame Bilder, aber es hat auch Panzer, Flugzeuge und Boote der Amerikaner und Vietkongs ausgestellt. War sehr interessant, obwohl der historische Teil von mir aus gesehen ein bisschen zu kurz kam. Dann hiess es auch noch die Tunnel der Vietkongs zu besuchen, da wir gerne ausgingen und niemals eine Tour buchen konnten, da diese einfach viel zu früh startete, haben wir uns entschieden uns mit Scootern auf den Weg zu den Tunnels zu wagen. Sobald man auf dem Scooter sitzt und im Verkehr drin ist, ist es halb so schlimm wie wenn man von aussen zusieht. Keine Regeln, aber es fliesst einfach… Google Maps sagte 50 Minuten an, wir hatten rund 2 Stunden ;-) Dann gabs mit einem Tourguide eine Tour durch den Urwald, wo man Krater von Bomben, perfekt getarnte Bunker und eben die Tunnels sah. Wir konnten auch durch die verschiedensten Eingänge rein und durch die Tunnels wieder raus, war crazy eng und manchmal stockdunkel, hatte viele Fledermäuse darin, welche dann knapp über unsere Köpfe hinweg flüchteten. :-D … Während der Rückkehr war es bereits dunkel, unterwegs dann noch einen Stopp, da ein Roller kein Benzin mehr hatte. Jedoch hatte es an den Strassen mehr Stände die Benzin in PET-Flaschen verkaufen, wie Sonstiges, also kein Problem ;-) … Im Hostel dann die Holländer wieder getroffen mit welchen es dann das Wiedersehen zu feiern gab (mit 2$ Buckets), bevor ich am nächsten Tag nach Kambodscha abreiste.